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Die ganze Helaba ist Verbund­bank

Interview: Neustrukturierung Verbundgeschäft

Silo ade: Seit Mitte 2017 hat die Helaba das Verbundgeschäft neu strukturiert. So werden  interne Nahtstellen der verschiedenen Produktbereiche professioneller und effizienter gestaltet – und die Sparkassen rücken in das Zentrum der täglichen Arbeit. Über die Wurzeln, Vorteile und Herausforderungen von gutem Teamwork spricht Christiane A. Müllers, Bereichsleiterin Sparkassenbetreuung Nord, mit Dr. Birgit Roos, der Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Krefeld.

Teamwork im Verbund

Christiane A. Müllers: Wir arbeiten schon sehr lange zusammen, Frau Dr. Roos. Schön, dass unser Teamwork über die Jahre zu einer soliden Partnerschaft wurde.

Dr. Birgit Roos: Ja, wir kennen uns biografiebedingt schon sehr lange und arbeiten seit der Integration des West-LB-Verbundbankgeschäfts 2012 mit der Helaba zusammen. Seither hat sich die Rolle der Helaba stark entwickelt. Die Sparkassen waren ja vorher immer durchaus kritisch, was die Zusammenarbeit mit der West-LB anging. Dann kam die Helaba mit einem ganz anderen Herangehen. Sie haben Vertrauen aufgebaut, auch für die neue Arbeitsteilung – und sie ist einfach passend: mit den dezentral agierenden Sparkassen als Vertriebs-Saugnäpfe in der Region. Und dem zentralen Partner Helaba, mit dem wir Sparkassen bei Projekten zusammenarbeiten, die aufgrund von Größenordnung oder Regionalität unseren Rahmen sprengen. Das ist fürs Geschäft gut.

Deshalb erlebe ich diese Entwicklung sehr positiv. Wir haben aber auch voneinander lernen müssen.

Müllers: Das sehe ich genauso. Im Verbund ist es wichtig, sich als Team zu verstehen.
Was waren für Sie unsere wichtigsten Themen auf dem Weg bis heute?

Für Dr. Birgit Roos spielt das Thema Zahlungsverkehr eine zentrale Rolle im Teamwork mit der Helaba.
Für Dr. Birgit Roos spielt das Thema Zahlungsverkehr eine zentrale Rolle im Teamwork mit der Helaba.

„Das, was die Helaba verspricht,
hält sie auch.“

Dr. Birgit Roos
Vorstandsvorsitzende Sparkasse Krefeld

Depot A als Erfolgsstory

Roos: Depot A, also unsere Eigenanlage. Das ist eine Erfolgsstory, eine bilaterale Befruchtung. Aber auch das Thema Zahlungsverkehr. Jede einzelne Sparkasse ist da im internationalen Kontext völlig verloren und so sind wir darauf angewiesen, dass wir einen wichtigen Player haben, der auch international mitspielen kann. Und das hat die Helaba – nach einer gewissen Diskussion – übernommen.

Müllers: Das war eine strategisch wichtige und für die Zusammenarbeit gute Entscheidung!

Roos: Absolut. Dass das so super funktioniert, das ist für uns Sparkassen ein Benefit, weil diese Neuerungen uns in unserem Kundenkontakt zu einem innovativen Anbieter machen. Ich sage: Prima! Aber auch die volkswirtschaftliche Expertise der Helaba ist für uns wertvoll. Das können wir uns als Sparkassen nicht leisten. Dazu noch der Bereich Kreditfonds und das Thema Syndizierung. Da muss man den Fachmarkt gut kennen. Mit der Helaba können wir über den Tellerrand schauen.

Müllers: Merken Sie aufgrund unserer neuen Struktur schon eine Veränderung?

Roos: Ich nehme das gar nicht so als Veränderung wahr. Unsere enge Zusammenarbeit hat sich ja kontinuierlich weiterentwickelt. Trotzdem glaube ich, dass es für die Helaba intern ein Unterschied ist, wenn alle Mitarbeiter mental das Thema Verbund anpacken.

Christiane A. Müllers setzt auf neue Produktideen, die die Helaba präsentieren wird.
Christiane A. Müllers setzt auf neue Produktideen, die die Helaba präsentieren wird.

Neuaufstellung aller Bereiche

Müllers: Genau! Jeder ist ausgerichtet auf das Sparkassengeschäft und möchte seinen Beitrag für das Verbundgeschäft leisten.

Roos: Insofern ist meine Erwartung, dass sich das Teamwork nochmal verbessert. In bestimmten Bereichen – wie zum Beispiel dem Auslandsgeschäft – hat die Helaba ja inzwischen erkannt, dass sie da noch Aufholbedarf hat. Für mich lautet die zentrale Frage im Kontext des Verbundgeschäfts: Was hat die Helaba in den letzten Jahren gelernt, wo kann sie jetzt noch besser für uns Sparkassen agieren?

Müllers: Ich bin sehr froh, dass Sie das sagen. Eine interne Veränderung bedeutet ja erstmal Veränderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die motiviert und auf den neuen Weg mitgenommen werden wollen. Und da bin ich als Vertriebsverantwortliche heilfroh, wenn mir der Kunde sagt: Mensch, ihr seid trotzdem überhaupt nicht unsortiert.

Und wenn zum Beispiel der Bereich Cash Management mit dem Kapitalmarkt und anderen Fachbereichen über die Belange der Sparkassen diskutiert, dann kommt am Ende etwas Neues heraus: Produktideen, die wir Ihnen dann präsentieren können.

„Digitalisierung ist das eine, aber Präsenz durch regionale Standorte, Kontakt, Vertrauen ist absolut notwendig.“

Christiane A. Müllers
Bereichsleiterin Sparkassenbetreuung Nord

Digitalisierung und Regionale Präsenz

Roos: Dazu gehört aber zum Beispiel auch, dass die Helaba bewusst den Standort Düsseldorf aufwertet. Eine wichtige Entscheidung, im Rheinland einen Akzent zu setzen und das Potenzial des Marktes vor Ort auszuschöpfen. Bei aller Digitalisierung wissen wir, dass regionale Präsenz nötig ist.

Müllers: Digitalisierung ist das eine, aber Präsenz durch regionale Standorte, Kontakt, Vertrauen ist absolut notwendig. Auf welche Themen kommt es Ihnen besonders an?

Roos: Der Zahlungsverkehr spielt eine zentrale Rolle. Die optimale technische Unterstützung ist unverzichtbar, und da haben wir es mit ganz anderen Wettbewerbern zu tun. Hier muss das Beste gerade gut genug sein.

Müllers: Diesem Anspruch wollen wir gerne gerecht werden. Im Zahlungsverkehr erleben wir viele Veränderungen, wie beispielsweise die Einführung von Instant Payment. Ein wichtiges Thema ist auch die Weiterentwicklung der Prozesse im gemeinsamen Kreditgeschäft.

Roos: Dieses Agile, das ist eine andere Kultur in Ihrem Haus. Es entsteht gerade eine andere Dynamik, ein anderes Miteinander, das für uns erkennbar und wichtig ist. Die Helaba hat das Selbstverständnis, auf Augenhöhe mit den Sparkassen zu arbeiten. Und diese Haltung gepaart mit innovativen Ideen macht den Verbund so fruchtbar.

„Es hilft uns, dass wir uns an dieser wichtigen Nahtstelle von Landesbank und Sparkasse ergänzen können.

Dr. Birgit Roos
Vorstandsvorsitzende Sparkasse Krefeld

Teamwork: Dr. Birgit Roos, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld mit Christiane A. Müllers, Bereichsleiterin Sparkassenbetreuung Nord.
Teamwork: Dr. Birgit Roos, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld mit Christiane A. Müllers, Bereichsleiterin Sparkassenbetreuung Nord.

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